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Wussten sie eigentlich, dass die Ehe wie wir sie heute kennen, also mit Romantik, mit Liebe und Zärtlichkeit, eine Entwicklung aus dem Bürgertum des 18. Jahrhunderts ist?

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Bei den alten Germanen hieß das Wort für Heirat noch „Hiwa“ und bedeutete Hausgemeinschaft oder Hausstand. Dazu gesellte sich mit der Zeit noch das Wort „ewe“, also unser heutiges Ehe, was aus dem althochdeutschen oder dem mittelhochdeutschem stammt und Gesetzt bedeutet.

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Im frühen Mittelalter gab es in dem damaligen Europa verschiedene Forman der Ehe. Die Muntehe, bei dem die Frau ein Schutzverhältnis wechselt, von der eigenen Sippe zum Bräutigam. Dafür bezahlte er einen festgelegten Betrag in Gold oder Silber.

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Die Trauung war damals sehr feierlich und öffentlich. Die Braut wurde nach der Verlobung dem Bräutigam übergeben, begleitet von z.B. einem Speer, einem Hut oder einem Schwert. Der Bräutigam „ummanteltete“ die Braut,

danach wurde sie beim Brautlauf zum Haus des Bräutigams geführt und erst nach der Beschreitung des Ehebetts galten die beiden als verheiratet.

Als Geschenk für die Braut gab es am nächsten Morgen die „Morgengabe“.

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Neben der Muntehe gab es auch die Friedelehe. Hier gab es keine Verlobung oder Trauung, hier reichte die Heimführung der Braut und die Morgengabe. Außerdem gab es noch die Kebsehe, bei der ein freier Mann z.B. eine Magd zum Verkehr zwingen konnte und galt ursprünglich nicht echte Eheverbindung.